Leaving Hope
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Manchmal kommst du auf Gedanken, die dir im ersten Moment pausibel und richtig vorkommen, die dich in ihren Bann ziehen und mit denen du hin und her jonglierst - Tag für Tag - Nacht für Nacht. Du freundest dich mit ihnen an und freust dich nahezu, wenn du dich mit ihnen beschäftigen kannst. Sie dienen dir als Ausgleich, Fluchtort und Geheimversteck.

Doch irgendwann findest du auch an ihnen - wie an allem - einen Fehler und plötzlich verschwindet die Plausibilität, die Freude und auch der Schutz, den sie dir vorher geschenkt haben. Sobald du dich wieder mit ihnen beschäftigen willst, kommt dir der Fehler dazwischen. Du kannst nicht anders und versuchst sie zu verwerfen. Allerdings gelingt dir das nicht. Sie haben sich in deinen Kopf gesetzt, sich in deine Gedankengänge hineingebohrt. Du wirst sie nicht mehr los. Und jedesmal versinkst du wieder in ihnen bis du auf den Fehler stößt. Dich quält dieser Fehler, und doch reicht er nicht dazu aus die Gedanken aus deinem Gehirn zu verbannen. Aus deinem Fluchtort ist ein anstrengender, bedrückender Ort geworden.
Ein Entkommen ist nicht in Sicht!
24.11.08 19:02


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