Leaving Hope
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In deinen Armen

Ich bin gestorben
Und wurde wiedergeboren
Jedes mal wenn ich in deinen Armen lag.

Wenn alles kaputt ging
Ich nicht mehr wusste was ich tat
Dachte, dass das alles nichts mehr bringt
Warst du immer da.

Ich bin gestorben
Und wurde wiedergeboren
Jedes mal wenn ich in deinen Armen lag.

Schwarz ihr Gewand, weiß ihr Gesicht
Liebt nur die Nacht und scheut das Licht

Schwarz ihre Augen, vom Leben verlassen
Weder fähig zu lieben noch zu hassen

So bleich ihr Gesicht, so kalt ihre Haut
Wandert einsam dahin, man hört keinen Laut

Lebendig ? - Nicht mehr.
Gestorben ? - Noch nicht.

Existiert nur als Schatten zwischen Schwärze und Licht.

Du kamst und rettetest mich vor diesem Abgrund
Vor diesem Meer der Verzweiflung
Brachtest mich zu denken, dass alles sei nicht meine Schuld
Bei dir fand ich Befreiung.

Ich bin gestorben
Und wurde wiedergeboren
Jedes mal wenn ich in deinen Armen lag.

Ich wusste nicht
was dieses Leben noch für mich barg.
Es war wie eine dunkel, schwarze Nacht ohne Licht.
Aber alles war mir egal, solange ich in deinen Armen lag.
(Alucra v. German Gothic Board)



Please don’t stop breathing

You’re deeply hurt,
by a person you never believed,
that he can do,
something like this!

Don’t take the blade,
find another way out,
it isn‘t a solution.
Please turn around,
and change your way.

I’m still your friend,
you can come to me.
you can tell me all your sorrows.
I will listen.

Don’t say,
that your world is ending today!
This is not true.
Please believe me.
And don’t cry anymore.

Don’t take the blade,
find another way out,
it isn‘t a solution.
Please turn around,
and change your way

I’m still your friend,
you can come to me.
You can tell me all your sorrows.
I will listen

I never wanna lose you,
I also need you.
So don’t let me cry.
You can hurt me too.


But you’ve never searched
for another way out,
you aimed the gun at your head.

I can’t understand you
how could you let me alone,
I’m standing at your grave,
there is no one else,

in my thoughts I still see your smile,
I can’t forget it,
I hate this person,
who let this smiling angel die.
( ^Darkhell^ v. German Gothic Board)



-ohne Titel-

Wenn die Nacht so traurig schwer
Auf mich hernieder sinkt,
Dann fühle ich mich oft so leer -
Ein unbeschütztes Kind.

Mein Leben zieht an mir vorbei
Als wenn’s nicht mir gehört.
Ich sehn’ mich so zu Dir herbei,
Halt auf was mich zerstört!

Du bist doch alles was ich hab,
Ich will Dich nicht verliern.
Doch zieht mich etwas in ein Grab,
Es wird mich bald regiern.

Für Dich will ich doch alles tun,
Nur Du gibst mir noch Sinn
Ich brauche Zeit mich auszuruhn –
Wo geht mein Leben hin?

Ich will mich opfern nur für Dich,
Und glücklich sollst du sein.
Doch trennt uns etwas ewiglich
Vom warmen Sonnenschein.

Es ist die Trauer und das Leid,
Das uns so sehr beschwert.
Ich sehe nur noch Sterblichkeit,
Die uns das Glück verwehrt.
(varda v. German Gothic Board)

Jeder sieht mein lachen
doch keiner weiß,wie ich in mir Kämpfe.
Jeder hört was ich sage
doch keiner weiß, was ich denke.
Jeder liest was ich schreibe
doch keiner entdeckt meine Tränen.
Jeder meint mich zu kennen
doch keiner kennt mich wirklich


ich lache - in mir drin schreit es
ich singe - in mir drin ist alles stumm
ich tanze - in mir drin steht alles still
ich rede - in mir drin schweigt es
ich sehe - in mir drin ist alles blind
ich höre - in mir drin ist alles taub
ich atme - in mir drin bekomme ich keine luft
ich lebe - in mir drin bin ich tot


Lethe
Jüngst im Traume sah ich auf den Fluten
Einen Nachen ohne Ruder ziehn,
Strom und Himmel stand in matten Gluten
Wie bei Tages Nahen oder Fliehn.

Saßen Knaben drin mit Lotoskränzen,
Mädchen beugten über Bord sich schlank,
Kreisend durch die Reihe sah ich glänzen
Eine Schale, draus ein jedes trank.

Jetzt erscholl ein Lied voll süßer Wehmut,
Das die Schar der Kranzgenossen sang —
Ich erkannte deines Nackens Demut,
Deine Stimme, die den Chor durchdrang.

In die Welle taucht‘ ich. Bis zum Marke
Schaudert‘ ich, wie seltsam kühl sie war.
Ich erreicht‘ die leise ziehnde Barke,
Drängte mich in die geweihte Schar.

Und die Reihe war an dir zu trinken,
Und die volle Schale hobest du,
Sprachst zu mir mit trautem Augenwinken:
»Herz, ich trinke dir Vergessen zu!«

Dir entriß in trotzgem Liebesdrange
Ich die Schale, warf sie in die Flut,
Sie versank und siehe, deine Wange
Färbte sich mit einem Schein von Blut.

Flehend küßt‘ ich dich in wildem Harme,
Die den bleichen Mund mir willig bot,
Da zerrannst du lächelnd mir im Arme
Und ich wußt‘ es wieder — du bist tot. S.130

Einer Toten
Wie fühl ich heute deine Macht,
Als ob sich deine Wimper schatte
Vor mir auf diesem ampelhellen Blatte
Um Mitternacht!
Dein Auge sieht
Begierig mein entstehend Lied.

Dein Wesen neigt sich meinem zu,
Du bist‘s! Doch deine Lippen schweigen,
Und liesest du ein Wort, das zart und eigen,
Bist‘s wieder du,
Dein Herzensblut,
Indes dein Staub im Grabe ruht.

Mir ist, wann mich dein Atem streift,
Der ich erstarkt an Kampf und Wunden,
Als seist in deinen stillen Grabesstunden
Auch du gereift
An Liebeskraft,
An Willen und an Leidenschaft.

Die Marmorurne setzten dir
Die Deinen — um dich zu vergessen,
Sie erbten, bauten, freiten unterdessen,
Du lebst in mir!
Wozu beweint?
Du lebst und fühlst mit mir vereint! S.131

Chor der Toten
Wir Toten, wir Toten sind größere Heere
Als ihr auf der Erde, als ihr auf dem Meere!
Wir pflügten das Feld mit geduldigen Taten,
Ihr schwinget die Sicheln und schneidet die Saaten,
Und was wir vollendet und was wir begonnen,
Das füllt noch dort oben die rauschenden Bronnen,
Und all unser Lieben und Hassen und Hadern,
Das klopft noch dort oben in sterblichen Adern,
Und was wir an gültigen Sätzen gefunden,
Dran bleibt aller irdische Wandel gebunden,
Und unsere Töne, Gebilde, Gedichte
Erkämpfen den Lorbeer im strahlenden Lichte,
Wir suchen noch immer die menschlichen Ziele -.
Drum ehret und opfert! Denn unser sind viele! S.230f.
(Conrad Ferdinand Meyer 1825 - 1898)

der Tod eines Engels


Siehst du den Engel,
er sitzt dort am Wegrand,
seine Arme verletzt,
seine Beine verbrannt.

Die Flügel einst so prachtvoll,
strahlend und weiß
er lebte im Himmel
und wurde verbannt aus ihrem Kreis.

So liegt er am Wegrand,
die Flügel befleckt,
die Nacht hat ihn behutsam
mit ihrem Mantel zugedeckt.

Mein Engel will sterben,
dem Leben etfliehen
und sich den Qualen
diesen Lebens entziehen.

Sitzt allein in der Dunkelheit
hat seine Arme verletzt
und sich seinen schillernden Dolch
an die richtige stelle gesetzt.

Mein toter Engel
liegt nun am Wegrand,
seine Seele verletzt,
die Hoffnung verbannt.

Er liegt dort, allein
in der dunkelsten Nacht,
und ihr geht vorbei, fragt euch im stillen,
was hat ihn bloß dazu gebracht?
(dark-rose v. nightwish - forum)

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